Über mich

Der ein oder andere hat sich sicherlich schon gefragt, wer mag wohl derjenige sein, der diesen Blog und die dazugehörige Website betreibt.

…nun, das bin Ich!

Da ihr damit wahrscheinlich recht wenig anfangen könnt werde ich euch einfach mal ein wenig was erzählen:

Also, zuallererst einmal, ich bin Patrick. Meinen Nachnamen solltet ihr nicht allzuschwer herausfinden können, schaut euch nurmal die Internetadresse an, die in eurer Browserzeile steht. ;)   Wohnen tu ich im Landkreis der ziemlich schönen Stadt Celle in Niedersachsen. Zurzeit bin ich noch Schüler, dauert aber nicht mehr lange, dann mach ich mein Abitur und werde ich den Berufsweg Elektronik weiter verfolgen.

Auch wenn ich jetzt in der Oberstufe ziemlich gefordert werde, so lasse ich mir es nicht entgehen, mir jede Woche ein wenig Zeit für meine Hobbys zu nehmen. So ist zum Beispiel der Samstag immer für den Automodellclub verplant, wo man entweder seinen Buggy auf der Offroadstrecke mal richtig ‘fliegen’ lassen kann, oder das Fahrwerk seines Tourenwagen auf der Indoor-onroadstrecke auf den Millimeter genau abstimmt.

Auch das Bootfahren hat es mir angetan – egal ob es das rumflitzen mit dem Modellboot ist, oder das 1:1 Boot bedienen. Ich hänge auch gern mal hinterm Boot und sitze auf der Banane, das ist im Sommer einfach die beste Art, das Wasser und die Sonne zu genießen – mit guten Freunden macht es natürlich um so mehr Spaß. ;)

Aber mein so ziemlich größtes Hobby sollte man nicht vergessen; denn wie man unschwer erkennen kann, ist es…? Natürlich die Elektronik, was sonst? ;) Genau deswegen gibt es diese Seite hier ja auch. Mir macht es einfach einen höllenspaß zu Basteln und zu Tüfteln was das Zeug hält und das schon seit etlichen Jahren.

Wenn ich mich nun zurückerinnern sollte, womit mein Interesse für Elektronik eigentlich angefangen hat, dann muss ich erstmal haarscharf nachdenken. Das älteste, woran ich mich erinnern kann, war ein Experimentierkasten von ‘Galileo’, dort konnte man eine Lampe zum leuchten bringen und sich einen Elektromagneten basteln, was ich natürlich höllisch interessant fande. Aber trotzdem würde ich verneinen, dass das der ausschlaggebende Faktor war. Ein paar Jahre auf den Galileokasten folge ein Kosmoskasten, da waren sogar 2 Transistoren dabei! – Nur leider haben mich die nicht viel interessiert, weil mir 3 Beine an einem Teil einfach zuviel waren und beide sind kurzerhand den 9Voltblocktot gestorben, weil ich ja nichtmal wusste, wozu sie da sind. Nagut, ich hätte mir vielleicht mal die Experimentieranleitung genau durchlesen sollen, aber hey, ich war da vielleicht 9 Jahre alt :D .

Was ich nämlich viel, viel spannender fande waren die Leds, die Leuchteten so schön und gaben auch so einen schönen Geruch von sich ab, wenn man sie ohne Vorwiderstand betrieben hatte. Aber zum Glück mangelte es mir nie an ihnen, weil mein Opa – selber Elektroniker – noch ganz viele für mich hatte und ich dann auch irgendwann kapiert habe, warum in der Anleitung immer ein Widerstand davor eingezeichnet ist. Also alles wozu der Experimentierkasten noch diente war meine Entdeckung der Paralell und Reihenschaltung, da gabs nämlich Helligkeitsunterschiede :O. Ich meine, die Experimente mit den Transistoren waren sowieso dämlich, wer braucht schon eine Alarmanlage? :D

Also, den ersten Schritt hatte ich eigentlich mit den beiden Experimentierkästen gemacht. Und nun, wo ich wusste, wie man Leds beschaltet, wusste ich auch gleich, was ich damit anstellen kann, gibt nämlich super Modellautobeleuchtung. Mal abgesehen davon, dass meine Verschaltung immer irgendein Mix aus Paralell- und Reihenschaltung war und alles mit dicken Lautsprecherkabeln verbunden war, leuchtete es trotzdem und mein Umgang mit dem Lötkolben wurde besser. Was sollte also als nächstes folgen? An alles was mehr als 2 Beinchen hatte traute ich mich ja eh nicht ran. :D Ein sehr lange Zeit hatte ich auch keine Idee, was man sonst noch so beleuchten könnte und Rauchmelder, aus dennen man 9V-Blöcke klauen konnte waren schon alle leer. Was also tun? Ich wusste es nicht. Komischerweise kam ich irgendwann auf die Idee eine Led an den Chinchstecker meiner Musikanlage zu halten und – was für ein Wunder – sie leuchtete im Takt der Musik. Ich wollte natürlich gleich ein Stroboskop draus basteln und ganz viele Leds paralell dran, aber son Mist auch, wurde immer dunker – Verdammter Verstärker! :D (ist übrigens ein uralter AKAI Verstärker, hat einen super Klang) Aber so ein Mist auch, hat man mal eine Idee und dann wird sie gleich wieder zerstört. Dacht ich mir, schalt ich halt ne Batterie mit in Reihe, dann ists Stärker, aber eine Simulation in einem Schulprogramm (Crocodile Clips) haben gezeigt, dass diese lustigen kleinen Zeichen auf dem Bildschirm sich alle in Rauch aufgelöst haben, also hab ichs doch gelassen, wäre außerdem mangels 9-Volt Blöcken eh nicht möglich gewesen ;)

Die Lösung kam dann eines Tages beim Durchblättern meines Physiklehrbuchs, auf einer Seite war in großer Schrift, während alles rundherum in goldenem Licht beleuchtet war und man im Hintergrund die Engel Halleluja singen hörte, das Wort TRANSISTOR gedruckt. Und da hat eigentlich alles richtig angefangen. Weil ich mittlerweile ja schon meinen ersten Computer hatte wurde natürlich danach im Internet gesucht. Ich konnte so langsam was mit dem 3-Beiner anfangen und die ersten Erfolge waren gesichert, auch wenn die Schaltung, wie ich sie aufgebaut habe aus heutiger Sicht völlig sinnlos ist, so hat es doch irgendwie funktioniert. Begierig nach immer mehr Wissen über den Transistor bin ich dann immer öfters auf DieElektronikerseite.de gestoßen. Diese Seite ist extrem für Anfänger geeignet, ich habe sie selbst heute noch mindestens 1mal die Woche auf dem Bildschirm, oft auch, um nochmal etwas nachzulesen. Ich möchte mir jetzt weitere Details verkneifen, ich hab dann über dieelektronikerseite mich hochgehangelt von Dioden über den NE555 bis zu Cmos ICs. Fragen die mir aufkamen habe ich immer an ein Forum gestellt, das ich bei Google ganz oben gefunden habe, aber ich will es jetzt nicht nennen, weil man dort teilweise auch von Moderatoren sowas von unfreundlich und abwertend behandelt wurde, nur weil man ein ‘Anfänger’ war. Ich bin total glücklich, dass ich über Dieelektronikerseite zu dem dazugehörigen Forum gewechselt bin, dort ist die ‘Atmosphäre’ eine ganz andere, eher familiär. Mir wurde sofort freundlich bei allem geholfen, was ich nicht verstanden habe. Somit ist mir mein Einstieg in die IC-Welt super gelungen.

Und heute? Ja heute würde ich mich eigentlich schon als sehr Fortgeschritten bezeichenen, was man auch an meinen bislang großen und schönen Projekten sehen kann. Da wäre z.B. meine Leduhr, die Energieeffizienztechnisch ein totaler Griff in den Ofen ist, aber Schaltplanmäßig zeigt, wie gut ich eigentlich mit ICs umgehen konnte. Das Musiklauflicht ist zwar von der Schaltung her nicht von mir, aber den Gehäusebau  habe ich ganz alleine gemacht. Mittlerweile schlage ich mich auch mit Microkontrollern, besonders mit der Ansteuerung eines GrafikLCDs rum. Selbst eine Eieruhr habe ich schon gebaut und programmiert, sogar ohne irgendwelchen Schaltplan.

In Zukunft sehe ich im Job schon große Projekte auf mich zu kommen, auf die ich mit viel Interesse und Zielstrebigkeit gespannt bin, aber auch privat will ich natürlich dem Basteln treu bleiben. Ich bin gespannt, was ich noch alles entwickeln und bauen werde, vielleicht kommt von mir auch eine neue Innovation – man weiß es nicht. Aber auf jeden Fall hoffe ich, ich konnte euch einen ‘kleinen’ Überblick über mich und den Weg meines Hobbys verschaffen und habe auch versucht, es kurz zu fassen, immerhin sind es bis zum letzten Koma schon 1195 Wörter. Aber auf jeden Fall noch viel Spaß auf meiner Seite und in meinem Blog, ich würde mich auch freuen, wenn du dich anmeldest.

Wie gesagt, viel Spaß und vielleicht sehen WIR uns ja auch einmal im Leben,

Mit freundlichen Grüßen Patrick.

 

p.s.: Übrigens, den Lötkolben, den ich heute benutze ist immernoch genau der gleiche 10€ Baumarktlötkolben, den ich vor 8 Jahren auch schon hatte, auch wenn die Spitze bestimmt schon einige hundertemale nachgefeilt wurde, so lötet er immernoch wie eine Eins und ich brauche auch so schnell keinen Neuen ;)

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